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Übergewicht beim Hund und seine Gründe

Nicht nur der Mensch hat mit Übergewicht zu kämpfen, auch der Hundekörper wird mit mehr bzw. zu viel Gewicht wird belastet, was früher oder später ernste Erkrankungen nach sich ziehen kann.  Anhaltendes Übergewicht beim Hund wird zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Daher ist es wichtig, die Figur des eigenen Hundes immer zu beobachten. Leichte Gewichtsschwankungen sind nicht das Problem, doch sollte es  mehr werden gilt es, sofort zu reagieren. Die Tendenz zum Übergewicht eines Hundes hängt ab von dessen Agilität, Rasse oder dessen Alter. In der Regel kennt der Halter sein Tier am Besten, daher sollten Veränderungen dem Halter am Schnellsten auffallen.

Übergewicht beim Hund – welche Folgen kann das haben

Unnötige Polster sorgen beim Menschen und Vierbeiner nicht nur für einen unschönen Anblick, besonders der übergewichtige Hund kann schnell schwer krank werden. So hat Adipositas beim Vierbeiner nicht nur eine höhere Belastung der Gelenke zur Folge, sondern schädigt auch das Immunsystem. Des Weiteren wird die Zwerchfell- und Lungenfunktion schlechter, wodurch der Hund anfälliger wird für Krankheiten. Manchmal entstehen neue Allergien oder sogar Tumore. Zusätzlich ist Übergewicht nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Hund der Auslöser für Diabetes oder Bluthochdruck. Das wiederum führt zur Schädigung von Nieren, Gelenke, Leber oder Herz.  Ist in so einem Moment eine Operation notwendig, kann das lebensbedrohend für ihn werden. Zudem sollten Sie wissen, dass wenn der Hund übergewichtig ist, man seine Lebensqualität deutlich verschlechtert, wenn nicht sogar seine Lebenserwartung erheblich reduziert.

Wie erkennt man Übergewicht beim Hund?

In der Regel reagiert ein Hund, der unter Übergewicht leidet, deutlich langsamer. Bei Hitze tut er sich noch schwerer, zudem verliert sein Fell deutlich an Glanz. Man kann auch an den Rippen des Vierbeiners fühlen, ob er ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat. Kann man die Rippen mit der flachen Hand fühlen, passt das Gewicht des Hundes. Fühlt man am Ansatz der Rute keine Knochen mehr, sollte man langsam aber sicher seinen Hund auf Diät setzen. Bei kurzhaarigen Hunden erkennt man das Übergewicht deutlich an seiner Figur. Verschwindet die Taille und das Kreuz wird breiter, sollte man mit seinem Vierbeiner besser den Tierarzt aufsuchen. Dieser hat das nötige Fachwissen, um das optimale Gewicht des Vierbeiners zu ermitteln. Die Gewichtskontrolle des Hundes ist unumgänglich.

Warum nimmt ein Hund stark zu?

Für eine verstärkte Gewichtszunahme des Hundes kann es viele Gründe geben. Sei es eine Kastration, nach der die meisten Hunde ganz plötzlich einen gesteigerten Appetit zeigen. Auch andere Krankheiten oder gar eine Stoffwechselstörung kann dazu führen, dass der Hund ganz plötzlich zu nimmt. Um die genaue Ursache der Gewichtszunahme zu ermitteln, ist der Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Dieser geht der  Ursache auf den Grund, in dem er Blut abnimmt und einen Herz-Kreislauf-Check durchführt. Doch auch Überfütterung und wenig Bewegung führen dazu, dass der Hund mehr an Gewicht bekommt.  Aus diesem Grund muss die Menge des Hundefutters und auch des Art an das Alter des Hundes, an dessen Aktivität und natürlich dessen Körper angepasst werden. Der Vierbeiner sollte nur die Energie in Form von Hundefutter bekommen, die er auch verbrennen kann.
Doch gerade bei älteren Hunden wird oft ausreichend Bewegung vernachlässigt, weil man meint, dem Vierbeiner etwas Gutes zu tun. In so einem Fall begünstigt man mit diesem Verhalten aber die sogenannte Altersbauch. Ein weiterer Auslöser für die Gewichtszunahme des Vierbeiners kann der sogenannte Futterneid sein. Aufgrund der Konkurrenz am Futternapf kann der Hund einen extremen Fressdrang entwickeln, wodurch es zu einer starken Gewichtszunahme kommt.

Bild: Kind Hund Männchen © sonne fleckl – Fotolia.com




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